DEISS - Abfallsäcke und Müllbeutel aus Polyethylen und PapierAbfallsäcke und Müllbeutel aus PolyethylenAbfallsäcke und Müllbeutel aus PolyethylenAbfallsäcke und Müllbeutel aus PolyethylenAbfallsäcke und Müllbeutel aus Polyethylen

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Juli 2010

Abfallmanagement im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf - Sicherheit und Verlässlichkeit stehen im Vordergrund


Das Einsammeln von Abfällen auf der Intensivstation verlangt zusätzliche Hygienemaßnahmen von den Mitarbeitern. Sie müssen bei der Arbeit zusätzlichen Mundschutz und einen Schutzkittel tragen.   Die vielfältigen Abfallarten werden in einem Container gesammelt, wobei die Farben der Säcke den Inhalt kennzeichnen. Schwarz steht beispielsweise für Restmüll.

 

Das Einsammeln von Abfällen gehört zu den vielen Tätigkeiten eines Gebäudereinigers bei der Innenreinigung. In einem Krankenhaus stammen die Abfälle aus dem Intensiv-, Labor- und Operationsbereich sowie von den Stationen. Die spezielle, zum Teil scharfkantige Beschaffenheit des Mülls stellt daher hohe Anforderungen an die eingesetzten Abfallsäcke.

In einem Krankenhaus fallen sehr unterschiedliche Abfälle an, die einen Gebäudereiniger vor große Herausforderungen stellen. Denn nicht nur infektiöse Abfälle, die beispielsweise im OP-Bereich anfallen, sondern auch der vorwiegend auf den Stationen entstehende Restmüll birgt Gefährdungen in sich. So kann es passieren, dass von Besuchern achtlos weggeworfene Glasabfälle oder benutzte Insulinspritzen die Arbeitssicherheit des Personals gefährden. Persönliche Schutzausrüstungen wie durchstichsichere Handschuhe oder Schutzschuhe sowie Schutzimpfungen tragen wesentlich zur Sicherheit der Mitarbeiter bei. Gleichzeitig leisten aber auch qualitativ hochwertige Arbeitsmittel ihren Beitrag zu einem problemlosen Arbeitsalltag. Dazu zählt selbst ein unscheinbares Produkt wie ein Abfallbeutel!

„Beim Einsammeln von Müll in einem Krankenhausbetrieb sind gute Abfallsäcke das A und O.“ So fasst Frank Müller, Prokurist der Klinik Service Hamburg-Eppendorf (KSE), seine langjährigen Erfahrungen zusammen. Der Abfall in einem Klinikum unterscheidet sich sehr wesentlich von dem in einem Verwaltungsgebäude. In den Patientenzimmern etwa landen Bananenschalen, Getränkedosen oder auch Glasflaschen im Mülleimer. Und auf den Stationen, im Labor oder im OP-Bereich kommen beispielsweise scharfkantige Umverpackungen, gebrauchte Verbandsmaterialien, Infusionsbehälter oder Infusionsschläuche in die Abfallsäcke. „Die Zusam­mensetzung des anfallenden Mülls verlangt eine hohe mechanische Festigkeit der Abfallsäcke. Denn wenn sie reißen, bedeutet das nicht nur Mehrarbeit und Zeitverlust für das Reinigungspersonal. Es besteht auch Verletzungsgefahr für unsere Mitarbeiter.“

Aus Erfahrungen gelernt

Müller spricht aus Erfahrung. Noch vor wenigen Jahren wurden bei der KSE Abfallsäcke eingesetzt, die regelmäßig durch die scharfkantigen Umverpackungen aufgerissen sind. Bei einem Verbrauch von etwa 750.000 Müllsäcken pro Jahr waren die Folgen schwerwiegend und es bestand für ihn daher dringender Handlungsbedarf. Außerdem entsprachen die zu diesem Zeitpunkt eingesetzten Abfallsäcke nicht dem im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) eingeführten Farbsystem für die Abfallentsorgung.

Um Verwechslungen auszuschließen, werden die Abfälle in der Klinik nach Farben sortiert. Infektiöse und Organabfälle, Kanülen oder Skalpelle etwa werden rot gekennzeichnet und in speziellen, verbrennbaren Boxen gesammelt. Weiße Tonnen wiederum werden für das Sammeln von Chemikalien bereitgestellt. Altglas hingegen kommt in grün markierte Behälter. „Der Restmüll wird im Klinikum grau gekennzeichnet und muss in grauen oder schwarzen Abfallsäcken gesammelt werden. Allerdings werden diese Farben in Deutschland nur wenig nachgefragt. Einer der ganz wenigen Hersteller, der unseren Farbwunsch erfüllen konnte, war Deiss“, erläutert Müller.

Schnell zeigte sich, dass der Hamburger Hersteller für Abfallsäcke und Müllbeutel auch die anderen wichtigen Anforderungen der KSE erfüllte. Denn das Unternehmen liefert, so die Erfahrung des Prokuristen, eine verlässliche, gleichbleibende Qualität. Die Dicke und die Rohstoffeigenschaften, die den Abfallsäcken ihre geforderte Dichtigkeit verleihen, sind von Charge zu Charge konstant. Dafür garantieren Kontrollen, die im Deiss-eigenen Hamburger Labor an jeder Fertigungspartie vorgenommen werden. „Abweichungen vom Standard bezüglich Dicke werden gesperrt und ­recycelt und kommen in keinem Fall zum Kunden“, bestätigt Sören Dede, Marketingleiter bei Deiss.

„Aufgrund unserer Qualitätskontrollen garantieren wir aber auch die Maßhaltigkeit unserer Abfallsäcke.“ Für Anwender wie die KSE ist das ein weiterer Pluspunkt, denn die Müllbeutel verrutschen nicht in ihren Sammelbehältern und müssen nicht nachträglich berichtigt werden. Das sind Zeiten, die ein Gebäudereiniger in der Regel nicht in seine Leistungen einkalkuliert. In Objekten wie dem UKE können sich solche Mehrfacharbeiten aber schnell summieren – insbesondere in Bereichen wie der Intensivstation, wo der meist aus der Pflege stammende Abfall bis zu sechsmal täglich geleert wird.

Zeit, die man greifen kann

In den Zeitfaktor spielen zudem die Griffigkeit der Folie und das Abreißverhalten der Abfal­säcke hinein. So dürfen die Beutel nicht aus der Hand rutschen und müssen schnell und leicht zu öffnen sein. Obendrein müssen sie einfach an der Perforation abzureißen sein, ohne dass sie an der Umklappnaht kaputtgehen. Ähnliche Faktoren spielen auch bei der Abdeckung der Krankenhausbetten eine Rolle, wie Marijetta Stanjevic, Vorarbeiterin der KSE für die Intensivstation, betont. Die desinfizierten und frisch bezogenen Krankenbetten müssen gegen Staub und Keime geschützt werden. Nach ihrer Fertigstellung werden sie daher mit folienbasierten Schutzhauben überzogen. Auch sie müssen maßhaltig sein und den Standardabmessungen von Baby-, Kinder- und Erwachsenenbetten entsprechen. Sie dürfen nicht reißen, falls unbeabsichtigt Gegenstände oder Personal gegen das Bett stoßen oder darauffallen. Außerdem sollen sie einfach und unproblematisch zu handhaben sein, dürfen nicht zusammenkleben oder sich elektrostatisch auf- beziehungsweise entladen. Die neuste Entwicklung aus dem Hause Deiss, bei der den Bettabdeckhauben ein Antistatikum zugegeben wird, ist daher ganz im Sinne der KSE. Sie bereitet im Monat etwa 10.000 Patientenbetten auf.

Von Station zu Station haltbar

Die zuverlässige Haltbarkeit der Abfallsäcke beeinflusst nicht nur die Arbeit bei der KSE selbst. Sie bestimmt auch die Arbeit des für die Abfallentsorgung zuständigen Logistikunternehmens im Klinikum Hamburg-Eppendorf. Sie müssen die von der KSE eingesammelten und in verschließbaren, wasch- und desinfizierbaren Edelstahlcontainern angelieferten Abfallsäcke und Sammelboxen trennen und in entsprechende Großcontainer einsortieren. Löcher in den Abfallsäcken und herausfallender Müll würden dort ebensolche Schwierigkeiten verursachen wie an ihren Entstehungsstellen. Ein alle Stationen reibungslos durchlaufender Abfallsack ist daher zum Nutzen aller Beteiligten. Seine Qualität wird umso wichtiger, je mehr Abteilungen Hand in Hand arbeiten, je mehr Sorgfalt der Müll beansprucht und je größer das zu handhabende Abfallvolumen ist. Denn nur zuverlässige Produkte ermöglichen Gebäudereinigern wie der KSE, dass sie sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren können: die Reinigung von Räumen für Patienten, Pflegepersonal und Ärzten.

 

Quelle rationell reinigen 07/2010
Dipl.-Ing. Sabine Anton-Katzenbach |
markus.targiel@holzmann-medien.de

 

Dienstleisterprofil: KSE Klinik Service Hamburg-Eppendorf

Die KSE Klinik Service Hamburg-Eppendorf wurde 2004 als umsatzsteuerliche Organschaft des Hamburger Universitätsklinikums Eppendorf (51 Prozent) und der Bogdol GmbH (49 Prozent), Hamburg gegründet. Rund 480 Mitarbeiter reinigen eine Grundfläche von ca. 300.000 m². Das Dienstleistungsportfolio umfasst die Reinigung von Stationen, Intensivstationen und OPs, die Laborglasaufbereitung, die Bettenaufbereitung, die Glasreinigung sowie Sonderdienstleistungen.

 

4.500 verschiedene Abfallsäcke und Müllbeutel aus Polyethylen und Papier.